Kapitalismuskritik
Wenn ich in den Discounter meines Vertrauens gehe, den Einkaufswagen mit einem Eineurostück oder einem Chip auslöse, durch diesen ganzen mit Konsumgütern vollgestopften Laden gehe und die Menschen beobachte, wie sie mit gierigem Blick die Regale mustern, mit vor Gierschweiß feuchten Händen Waren in ihren Korb legen wie Mehl, Butter, Elektrokettensägen oder saure Gurken (49 Cent) und dann eilig an die Kassen stürmen, mit vor Geiz verknöchertem Gesicht die Scheine zur höhnisch dreinblickenden Kassiererin geben und diese dann das spärliche Rückgeld auszahlt und mit sardonischem Lächeln den Kassenbon auf die aufgetürmten Kalorien, Polyethylene oder Silicate legt, dann denke ich immer: "Kann es etwas Unpraktischeres geben als Eletrokettensägen?" Ich taumle wie bekifft durch die Regalalleen und kaufe wirklich nur das, was jeder Mensch wirklich zum Leben braucht. Schokolade, Tiefkühlpizza und CD-Rohlinge. Ich zahle passend.

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